Institut für Aus-, Fort- und Weiterbildung

in der Evangelischen Kirche von Westfalen

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"Dass allezeit eine heilige, christliche Kirche sein und bleiben muss" (Artikel 7, Augsburger Bekenntnis)

Ökumenische Begegnung mit der Orthodoxen Kirche aus Belarus in Wittenberg und Leipzig

Angebot Nr.: 8.1.12
Beginn: 04.11.2020
Ende: 08.11.2020
Ort: Leucorea-Tagungszentrum, Wittenberg

Beitrag für Teilnehmende aus den beteiligten Landeskirchen:
290 Euro

Leitung/Referentinnen/Referenten:
  • Dr. Christian Hohmann, Dortmund
  • Thomas Krieger, Dortmund

Beschreibung:

In der Zeit des Umbruchs vom Mittelalter zur Neuzeit hat sich die kleine Universitätsstadt an der Elbe zum bedeutendsten Zentrum der Reformation entwickelt. Von hier aus begann der Konflikt mit der mittelalterlichen Kirche in Rom um die von Martin Luther öffentlich kritisierte Ablasspraxis. In Wittenberg wurde nicht nur Reformationstheologie geschrieben, sondern auch das Konzept einer reformatorisch neu gestalteten Gemeinde- und Landeskirche unter landesherrlicher Aufsicht verwirklicht. Ohne das langjährige Wirken Luthers und Melanchthons in Wittenberg, hätte es keine reformatorischen Kirchen gegeben. Das Pastoralkolleg lädt Theologinnen und Theologen aus der Orthodoxen Kirche in Belarus und aus den evangelischen Landeskirchen ein, sich am Ort des Geschehens mit der Bedeutung der Reformation zu befassen und nach ihrer ökumenischen Relevanz zu fragen.
Kirchenmusik hat in beiden Kirchen einen hohen Stellenwert als Göttliche Liturgie einerseits, als von Johann Sebastian Bach geschaffene gottesdienstliche Kirchenmusik andererseits. Diesem Anliegen folgt eine gemeinsame Exkursion nach Leipzig, die mit einem Besuch des Völkerschlachtmuseums und der russisch-orthodoxen Kirche an die Erfahrungen von Krieg und Frieden erinnern will, die den Versöhnungsprozess zwischen beide Kirchen seit langem prägt.

Veranstaltunsbüro:
Ellen Sprenger-Kulage
Telefon: 02304/755-177

Veranstalter:
IAFW - Gemeinsames Pastoralkolleg

Partner:
mit der MöWe