Institut für Aus-, Fort- und Weiterbildung

in der Evangelischen Kirche von Westfalen

Institut für Aus-, Fort- und Weiterbildung

in der Evangelischen Kirche von Westfalen

Gottesdienst

Liturgie

Gerne lassen wir uns in ihre Kirchenkreise oder Gemeinde mit bestimmten Fortbildungsthemen oder zu individueller Beratung einladen. Diese Themen haben wir im Angebot. Bei Interesse nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf.

 

 

Rahmenbedingungen: Für Gruppen beträgt die Mindestgröße in der Regel acht Personen. Viele Angebote sind auch für große Gruppen geeignet. Einladung, Anmeldung, Räume und Verpflegung organisieren Sie selbst vor Ort. Kosten entstehen Ihnen seitens des IAFW nicht. Bitte sprechen Sie Termine langfristig mit uns ab.

NEU ► A2.1.1 „Perikodrama"

Die etwas andere Art der Vorbereitung auf den nächsten Sonntagsgottesdienst
Dieses Angebot bietet die Möglichkeit, das Proprium des kommenden Sonntags interaktiv zu erforschen. Wie bei einer Familienaufstellung werden Freiwillige zunächst als gottesdienstliche „Lese- und Predigttexte“ im Raum positioniert und dann befragt, wie es ihnen mit dem zugewiesenen Platz geht. Was sind gemeinsame Worte, Gedanken, Themen? Wo gibt es Spannungen? Wie fügen sich die Wochenlieder in das Textgeflecht ein?
Das Perikodrama lässt sich gut mit einer Einführung in die neue Ordnung gottesdienstlicher Texte und Lieder verbinden.

NEU ► A2.1.1.1 Den roten Faden spannen

Themengottesdienste mit kurzen Texten dramaturgisch gestalten

Begrüßung, O-Töne von „Lebensexperten“ oder das Präfamen vor der Lesung: Auch kleine Texte besitzen viel Potenzial. Gut erzählt und im Kontext des gesamten Gottesdienstes bedacht, wecken sie Neugier und erhöhen die Spannung. Nach einer Einführung mit Video-Material ist in dieser Schreibwerkstatt Gelegenheit, dies an eigenen Texten auszuprobieren oder anhand von Handy-Interviews neue Texte zu formulieren. Die Teilnahme an diesem Angebot, das aus der Arbeit an den Fernsehgottesdiensten entstanden ist, setzt die Bereitschaft zu Gruppenarbeit und gegenseitiger Textredaktion voraus.

 

► A2.1.2 Gewissheit, Gemeinschaft, Geheimnis

Qualitäten des Gottesdienstes entdecken und entwickeln

Wenn es darum geht, ein neues Gottesdienst-Format zu entwickeln oder die eigenen Gottesdienstangebote einmal einem prüfenden Blick zu unterziehen, stellt sich grundlegend die Frage: Was wollen und sollen die Menschen in unseren Gottesdiensten erfahren und erleben? Welche Stimmung wollen und sollen sie spüren und mitnehmen?

Das Modell der „Gottesdienste in 3G“ stellt ein hilfreiches Raster zur Verfügung, um den eigenen Erwartungen und Wünschen an den Gottesdienst genauer auf die Spur zu kommen und gibt dann Hinweise, wie solche Gottesdienste qualitätsvoll gestaltet werden können.

Dieses Modell gibt Pfarrteams, Gottesdienstteams oder Presbyterien Hilfestellung bei der gemeinsamen Neu- oder Weiterentwicklung des eigenen Gottesdienstangebots.

 

► A2.1.3 Gottesdienst wirkt

Wirkfelder des Gottesdienstes entdecken und gestalten

Das Konzept der Wirkfelder will die Orientierung an Zielgruppen und Milieus weiterführen, hin zu einer Ausrichtung auf den einzelnen Menschen und seine Bedürfnisse und Gestimmtheiten: Welche Wirkungen kann ein Gottesdienst entfalten, damit er den einzelnen Menschen nachhaltig anspricht? Wie können Gottesdienste gestaltet werden, damit sie entsprechende Wirkungen freisetzen?

Unabhängig von gottesdienstlichen Formaten, theologischen Konzepten und ästhetischen Geschmacksurteilen ist das Konzept der Wirkfelder ein übersichtliches und hilfreiches Instrument zur Wahrnehmung und Gestaltung von Gottesdiensten.

 

► A2.1.4  „Das wollte ich Ihnen schon immer mal sagen!“

Hilfreich Feedback geben zum Gottesdienst

„Vielen Dank, Herr Pastor, Sie haben so schön gesprochen.“ Trotz dieses freundlichen Lobes bleibt der Pastor etwas ratlos zurück: Was genau hat die Menschen im Gottesdienst angesprochen, was hat er bei ihnen bewirkt, was nehmen sie mit?

Den Gottesdienst ins Gespräch und die Gemeinde zum Sprechen zu bringen, ist das Ziel einer Feedbackkultur zum Gottesdienst. Dieser Workshop stellt bewährte und neue Feedbackinstrumente vor sowie Hilfen zu ihrer Gestaltung und Verwendung. Er befähigt zur Anleitung hilfreicher, stützender und wertschätzender Rückmeldeprozesse.

 

► A2.1.5 Liebster Jesu, wir sind vier!

Gottesdienste mit wenigen feiern

Manchmal sind es nur wenige, die zum Gottesdienst kommen und die trotzdem bestimmte Erwartungen haben und nicht ohne Predigt nach Hause gehen wollen. Wie kann ein Gottesdienst, an dem weniger als zehn Menschen teilnehmen, so gestaltet werden, dass sie ihn gerne feiern und ihre Erwartungen und Bedürfnisse erfüllt werden? Die Formen von Gottesdienstraum, Musik, Sitzordnung, Predigt und Abendmahlsfeier werden bedacht, ebenso wie die Haltung der Gottesdienstverantwortlichen in einer solchen Situation.

 

► A2.1.6 Glennkill-Gottesdienste (Nur die Schafe, ohne Hirten)

Ehrenamtliche gestalten selbständig kleine Gottesdienste

Es gibt immer mehr wertvolle kirchliche Orte, Kirchen und Kapellen, die nicht mehr gottesdienstlich genutzt werden können, weil die Kapazität von Pfarrerinnen und Pfarrern, aber auch Prädikantinnen und Prädikanten nicht ausreicht, um auch hier noch regelmäßig Gottesdienste anbieten zu können. Ein erfolgreiches Modell des Sprengels Hildesheim-Göttingen sieht vor, diese Orte nicht mehr als Predigtstätten, wohl aber als Gebetsräume zu nutzen. Dazu werden Ehrenamtliche ausgebildet, an diesen Orten kleine gottesdienstliche Formen anzuleiten, die sich auf Lesung und Gebet konzentrieren. Dabei können Formen entstehen, die sich an klassischen Tagzeitengebeten orientieren, oder auch ganz freie Formen mit Text und Klang. Mit diesem Angebot werden Gemeinden in der Gestaltung einer angemessenen Form für den eigenen Ort und in der Zurüstung der Ehrenamtlichen unterstützt und begleitet.

 

► A2.1.7 Gelegenheit macht Gottesdienst

Neue Kasualien entdecken und gestalten

In den Lebensläufen der Menschen gibt es neben den klassischen Kasualien weitere lebensgeschichtliche Umbruchsituationen, in denen sich Menschen nach gottesdienstlicher Begleitung sehnen. In diesem Workshop sollen anhand eines ausführlichen Leitfadens solche Situationen aufgespürt werden, um dann gemeinsam Modelle für begleitende Gottesdienste zu erarbeiten.

In einem Einstiegsimpuls werden die Chancen und Grenzen der klassischen Kasualien bedacht. Es wird aufgezeigt, wie eine Gelegenheit die Kraft des Evangeliums wachruft. Anschließend wird der Leitfaden vorgestellt, der einen Weg vom lebensgeschichtlichen Anlass zur Botschaft des Evangeliums und wieder zurück zum gottesdienstlichen Anlass beschreibt.

 

► A2.1.8 Der Heilige Geist ist ein Teamworker

Gottesdienst gestalten im Team

Wie gestaltet man im Team die Arbeit am Gottesdienst, so dass jede und jeder sich mit den eigenen Gaben einbringen kann, dass das Team produktiv und kreativ arbeiten kann und durch mehr Mitarbeitende nicht mehr Arbeit entsteht?

Mit dem „A-Team“, einem „Traum in 4D“ und „3-2-1-Meins“ werden Methoden vorgestellt, die Antworten geben auf die Fragen: Wie finde ich ein Team? Wie findet das Team seinen Traum vom Gottesdienst? Welche Teamstrukturen helfen zu einem kreativen und effizienten Arbeiten? Was muss ich tun, um Konflikte und Frustrationen zu vermeiden? Wie gibt man sich hilfreich und stützend Rückmeldung?

 

► A2.1.9 Einer für alle, alle in einem?

Lebensweltliche Milieus und Gottesdienst

Für die einen ist die Orgelmusik Bachs das kostbarste Juwel im Gottesdienst. Für die anderen sind es die stimmungsvollen Lieder, die man kräftig mitsingen kann, wieder andere suchen in erster Linie die Stille und etwas Meditatives. Den einen geht es bei der Predigt ums Verstehen und um die großen Zusammenhänge, andere wollen eine Predigt mit viel Herz, wo man auch mal lachen kann - oder auch weinen. Die dritten wollen gesellschaftliche Visionen und politisches Bekenntnis.

In einer kleinen, greifbaren „Typenlehre“ werden sechs lebensweltliche Milieus vorgestellt, die ganz spezifische Ansprüche und Erwartungen an den Gottesdienst und an kirchliche Arbeit haben, die aber auch besondere Gaben und Impulse in diese Arbeit einbringen können. Jede und jeder hat diese Typen schon einmal getroffen – aber nur einen Teil davon trifft man auch in Gottesdienst und Gemeinde. Welche dieser Milieus sind in meiner Gemeinde vertreten – und zu welchem Milieu gehöre ich? Und wie gestalte ich einen Gottesdienst, der bestimmte Milieus anspricht?

In diesem Workshop geht es darum, die Menschen in Ihrer Gemeinde noch einmal neu zu entdecken und Ideen zu entwickeln, wie sie für den Gottesdienst gewonnen werden können.

 

► A2.1.10 Gottesdienste voller Bewegung und Aktion

Stationengottesdienste, nicht nur für Konfis

Sitzen und Hören − das ist es, was man im Gottesdienst die meiste Zeit über tut. Und dann kann man auch mal stehen und singen. Und Gebete mitsprechen, laut oder leise. Der evangelische Gottesdienst ist nicht eben aktionsreich oder handlungsorientiert.
Dabei sind gerade Bewegung und Handlung wichtige Ausdrucksmittel nicht nur der jugendlichen Kultur. Nicht nur zuhören, sondern etwas tun können, etwas zum Anfassen haben, etwas sehen, berühren, spüren, fühlen zu können − das prägt unser Leben und unser Erleben.
Und dafür kann auch im Gottesdienst Raum sein, z.B. bei Gottesdiensten, in denen es an unterschiedlichen Stationen im Kirchraum zu einem bestimmten Thema etwas zu tun, zu sehen, zu spüren, zu erleben gibt. Eine kleine Aktion, mit der man das Thema im Wortsinn „zu packen kriegt“.
So wird der Gottesdienst zum bleibenden Erlebnis, nicht nur für Konfirmanden.
In diesem Workshop wird das Konzept der Stationengottesdienste vorgestellt und es werden Ideen erarbeitet, wie Gottesdienste aktionsreich und handfest werden.


► A2.1.12  „Verstehst du, was du liest?“

Ein Angebot für Lektorenkreise

Die Lesung im Gottesdienst soll Freude machen. Denen, die zuhören, und denen, die lesen. In vielen Gemeinden übernehmen ehrenamtliche Lektorinnen und Lektoren die Lesung. Das ist ein wichtiger Beitrag zur Beteiligung der Gemeinde an der Gestaltung des Gottesdienstes. Wer im Gottesdienst Texte vorträgt, braucht Vorbereitung und Übung. Genau hier setzt unser Trainingsprogramm an. Unter kompetenter Anleitung trainieren Sie gottesdienstliches Lesen und sicheres Auftreten. Sie setzen sich intensiv mit dem Lesungstext auseinander. Mit Hilfe von Stimm- und Körperübungen aus Sprecherziehung und Theater entdecken Sie spielerisch die Möglichkeiten Ihrer Stimme. Sie lernen, mit dem Mikrofon umzugehen und arbeiten praxisorientiert an Ihrem Atmen, an Betonung und Lautstärke, an inneren Bildern, an Lebendigkeit und Präsenz.

Die Gruppe ist dabei zugleich Schutzraum und kritisches Gegenüber.

Der Fachbereich hat spezielle Lektoren-Coaches ausgebildet und vermittelt diese auf Anfrage (Kontakt: Ivonne Gluth, 02304 755 142, Ivonne.Gluth@institut-afw.de).

Kosten: 50 € Aufwandsentschädigung (sofern die Trainerin oder der Trainer aus einem anderen Kirchenkreis kommt), zzgl. Fahrtkosten.

 

► A2.1.13 „Ich würde den Gottesdienst ein wenig lustiger machen.“

Mit Konfis Gottesdienst feiern

Konfirmandinnen und Konfirmanden sind wesentlicher Bestandteil der Gottesdienstgemeinde. In der Konfirmandenzeit sollen sie ein großes Spektrum unterschiedlicher Gottesdienste erleben. Häufig jedoch treten die Wünsche und Erwartungen der Mitarbeitenden dabei in Spannung zu denen der Jugendlichen. Ziel dieses Angebots ist es, Verantwortliche für den Gottesdienst dafür zu sensibilisieren, solche Spannungen wahrzunehmen. Außerdem geht es darum, Beteiligungsmöglichkeiten für Konfis im Gottesdienst zu erkunden und Bausteine für verschiedene Gottesdienstformen zu entwickeln. Bedacht wird auch, wie sich Gottesdienste von, für und mit Konfis in das gemeindliche Gottesdienstspektrum einfügen.

 

► A2.1.14 Weniger und mehr

Das Gottesdienstspektrum konzentrieren und erweitern

Gerade wenn sich Gemeinden zusammengeschlossen haben, besteht die Notwendigkeit, die Gottesdienstlandschaft neu zu gestalten. Dies ist oft mit der Anforderung verbunden, an weniger Orten und zu anderen Zeiten Gottesdienste zu feiern. Jedoch steckt darin auch die Chance, die einzelnen „Farben“ und Zielgruppen der Angebote zu variieren. Welche alternativen Gottesdienstformen gibt es und in welcher Beziehung stehen sie zum traditionellen Gottesdienst? Welche von ihnen passen zu bestimmten Orten und Menschen in der Gemeinde? In einem solchen Prozess kann eine externe Moderation hilfreich sein, die auch Erfahrungen aus ähnlichen Entwicklungen an anderen Orten einbringt.

 

► A2.1.18 Gottesdienst im biblischen Alter

Gottesdienst feiern mit alten oder dementiell veränderten Menschen

Die Gottesdienstgemeinde in Alten– und Pflegeheimen oder Wohngruppen ist eine Gemeinde mit besonderen Fähigkeiten, Bedürfnissen und Möglichkeiten. Sie ist zugleich eine Gemeinde mit einer Aufmerksamkeit, die über das Hören des gesprochenen Wortes weit hinausgeht. Sie fordert den ganzen Menschen. Das Feiern von Gottesdiensten mit alten Menschen kann eine intensive, berührende und erfüllende Erfahrung sein. Solche Erfahrungen zu ermöglichen und zu fördern ist das Ziel dieses Workshops. Es wird darum gehen, die Bedürfnisse und Möglichkeiten dieser besonderen Gemeinde genauer kennenzulernen, das eigene Erleben im Altenheim zu bedenken und liturgische und homiletische Impulse aufzunehmen, die das Feiern im Altenheim zu einem ganzheitlichen, erfüllten Erleben machen.

 


► A2.1.19 Es gibt immer mehr als eine Möglichkeit!

Gottesdienstcoaching

Gottesdienstcoaching ist ein Angebot zur Beratung für Liturginnen und Liturgen, die einen Blick von außen auf ihre Gottesdienstpraxis wünschen. Ziel ist die Stärkung der eigenen Liturgischen Präsenz oder das Üben komplexer technischer Abläufe, etwa der Abendmahlsliturgie. Individuelles Feedback und Training stehen im Zentrum. „Wie stelle ich Kontakt zur Gemeinde her? Wie kann ich dabei meine Stimme und Gestik noch besser nutzen? Wie wirkt meine Begrüßung? Wie gebe ich Tauffamilien Sicherheit im Gottesdienst?“ Das sind nur einige der Fragen, die Sie im geschützten Raum einer Übungssituation mit einem qualifizierten Coach klären können. Sie selbst geben das Thema vor. Der Fachbereich vermittelt Ihnen auf Anfrage einen Coach (Kontakt: Ivonne Gluth, 02304 755 142, Ivonne.Gluth@institut-afw.de).

Kosten:
Einzelcoaching: 1 Coach à 3 Stunden: 60 €
Coaching am System: 2 Coaches à 3 Stunden: 150 €

 

► A2.1.2 Gemeinsam ist es besser als einsam

Kollegiale Beratung

Ein geregelter Austausch unter Kolleginnen und Kollegen bereichert die eigene Praxis. Das Konzept kollegialer Beratung nach dem „Heilsbronner Modell“ hat sich für Gruppen aus Pfarr- und Kirchenmusikkollegien bewährt. Bei diesem Verfahren „auf Augenhöhe“ werden in der Gruppe die Anliegen Einzelner mit wechselnder Moderation bearbeitet. Dabei gibt es eine strenge zeitliche Gliederung.
Zur Einführung in die kollegiale Beratung wird das Modell vorgestellt und sofort miteinander ausprobiert. Bei Gruppen ab 20 Personen kann sie mit der Vorstellung und Erfahrung des Gottesdienstcoachings (] A2.1.19) kombiniert werden.

 

► A2.2.10 „Godly Play“

Ein Schnupperangebot

Godly Play ist ein religionspädagogisches Konzept zum Entdecken von Bibel und Glauben. Es traut Kindern zwischen zwei und zwölf Jahren zu, Gott spielend und hörend, feiernd und gestaltend zu begegnen. Es bringt ihnen biblische Geschichten auf kreative und lebendige Art nahe und spricht sie in ihren religiösen Erfahrungen an (www.bit.ly/Godlyplay).

Dieses Angebot stellt die Absichten von Godly Play anhand eines praktischen Beispiels vor. Gefragt wird danach, inwiefern sich die Haltung, das Material und die Arbeitsweise des Ansatzes in die eigene Praxis integrieren lassen. Vorerfahrungen mit Godly Play werden nicht vorausgesetzt.

 

► A2.3.2 Kinder gestalten Liturgie

Wenn Kindergarten oder Kinderchor den Gottesdienst mitgestalten

In diesem Workshop entdecken die Teilnehmenden Möglichkeiten, wie Kinder den Gottesdienst in seinem inneren Ablauf mitgestalten können, ohne dabei vorgeführt zu werden. Wir suchen nach Möglichkeiten, aus der „Aufführung“ einer Kindergruppe im Gottesdienst ein gemeinsames Feiern der Liturgie von Kindern und Gemeinde werden zu lassen. So erleben alle den Gottesdienst in seinem Gesamtzusammenhang und werden damit vertraut.

 

► A2.3.4 Quattrostagioni

Jahreszeitliche Gottesdienste im Kirchenjahr

Mit wenigen kreativen Eingriffen erhält die bewährte Liturgie einen frischen jahreszeitlichen Klang. Texte, Lieder, das Abendmahl und die liturgischen Stücke des Ordinariums werden auf die Stimmung des Kirchenjahres und in eine musikalische Klangfarbe „eingetönt“. So klingt der Gottesdienst mal adventlich-feierlich, mal passioniert-gospelig, mal poppig-österlich oder herbstlich-meditativ. Die Klangfarben wecken neue Aufmerksamkeit für den Spannungsbogen des Kirchenjahrs und die Dramaturgie des Gottesdienstes. Liturgie wird mit neuen Ohren gehört und ganzheitlich erlebbar.