Institut für Aus-, Fort- und Weiterbildung

in der Evangelischen Kirche von Westfalen

Institut für Aus-, Fort- und Weiterbildung

in der Evangelischen Kirche von Westfalen

Die Ausbildung zur Prädikantin/zum Prädikanten für Ehrenamtliche

 

Für Gemeindeglieder aus nichtkirchlichen Berufen

In der Ausbildung wird Grundwissen in Homiletik, Liturgik und biblischer Theologie erarbeitet. Hinzu kommen schriftlich einzureichende Predigten und Gottesdienstentwürfe mit anschließendem Feedback. Am fünften Ausbildungstag findet ein Zwischenkolloquium statt.

 

Persönliche Voraussetzungen für die Ausbildung

Um an dieser Ausbildung erfolgreich teilnehmen zu können, bringen Sie folgende persönliche Voraussetzungen mit:

  • Sie gehören der Evangelischen Kirche von Westfalen an und sind nach Abschluss der Ausbildung nicht jünger als 25 bzw. nicht älter als 75 Jahre.
     
  • Sie besitzen biblisch-theologische Grundkenntnisse, z.B. durch einen Glaubenskurs, durch Selbststudium oder Ihre Erfahrung als Lektor oder Lektorin.
    Sie sind neugierig auf die theologischen Hintergründe der biblischen Bücher.
    Sie sind bereit, sich in theologische Fachliteratur zu vertiefen.
    Sie sind gespannt auf die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Positionen und Interpretationen.
    Sie sind offen für verschiedene Methoden, biblische Texte auszulegen.
     
  • Sie haben Interesse an Liturgie und Predigt.
    Sie tolerieren unterschiedliche Frömmigkeitsprofile.
    Sie sind offen dafür, verschiedene liturgische Traditionen kennenzulernen.
     
  • Sie können sich gut und schlüssig in Wort und Schrift ausdrücken.
    Sie sind erfahren und sicher darin, öffentlich zu sprechen.
    Sie besitzen die Fähigkeit, Texte sinnentsprechend vorzutragen und sich verständlich zu artikulieren.
     
  • Sie sind damit einverstanden, von Anderen auch kritisches Feedback zu Ihren Predigten, Gottesdienstentwürfen und zu Ihrem gottesdienstlichen Handeln zu erhalten und diese Rückmeldungen für Ihre persönliche Entwicklung zu nutzen.
     
  • Sie beherrschen MS-WORD, bewegen sich routiniert im Internet und sind in der Lage, aktiv an Videokonferenzen (z.B. per Zoom) teilzunehmen.
     
  • Sie sind körperlich und psychisch belastbar.
     
  • Sie stellen zwischen den Kurstagenjeweils mindestens drei Tage (insgesamt 24 Stunden) Zeit für die Arbeit an Predigt und Gottesdienst zur Verfügung.
     
  • Ihr Ortspfarrer/ Ihre Ortspfarrerin sagt Ihnen zu, Sie in der Ausbildungszeit zu begleiten. In besonderen Fällen können in Absprache mit den Superintendenten und Superintendentinnen auch andere Pfarrpersonen das Mentoratübernehmen.

 

Sieben Verfahrensschritte, um Prädikantin oder Prädikant zu werden:

1. Schritt:
Beschluss des Presbyteriums (Protokollauszug) der Heimatgemeinde (geht an die Superintendentur).

2. Schritt:
Anfertigung eines tabellarischen Lebenslaufs und eines Motivationsschreibenssowie einer Stellungnahme der Ortspfarrerin oder des Ortspfarrers.

3. Schritt:
Gespräch mit der Superintendentin oder dem Superintendenten. Die Stellungnahme der Superintendentin oder des Superintendenten geht an das Landeskirchenamt.

4. Schritt:
Zulassung der Vorgeschlagenen durch das Landeskirchenamt nach einem Kolloquium im Herbst eines jeden Jahres. Beginn der Ausbildung im Folgejahr oder zu einem späteren Zeitpunkt.

5. Schritt:
Etwa einjährige Ausbildung mit Zwischenkolloquium im Institut für Aus-, Fort- und Weiterbildung der EKvW in Villigst (Schwerte) an zwei bis drei Wochenenden und neun Samstagen.

6. Schritt:
(Näheres zum Verfahren finden Sie hier) 
Probegottesdienst mit Stellungnahme der zuständigen Superintendentin oder des zuständigen Superintendenten.

7. Schritt:
Einführungsgottesdienst. Beauftragung zum Dienst an Wort und Sakrament durch die Landeskirche.

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Termine (geschlossener Kurs)

Kurs 2021:

30. bis 31. Januar 2021,
20. Februar, 20. März, 17. April, 08. Mai, 05. Juni, 03. Juli, 21. August (St. Viktor, Schwerte), 28. bis 29. August, 25. September, 30. Oktober, 13. bis 14. November

online oder samstags (10.00 - 17.00 Uhr), Haus Villigst, Schwerte