Institut für Aus-, Fort- und Weiterbildung

in der Evangelischen Kirche von Westfalen

Institut für Aus-, Fort- und Weiterbildung

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Inhalte der Ausbildung

Modul 1 a/b: „Auf dem Weg zur Predigt“ – Homiletik

viertägig, in der Regel im November, in 2 Teilgruppen mit je 8 Teilnehmenden

  • Geschichte der Predigt
  • Perikopenordnung und Kirchenjahr
  • Einführung und exemplarische Durchführung des Konzeptes "Predigtkompass" vom Text zur Predigt

    - Orientierung durch den Text
    - Orientierung an der Situation
    - Orientierung aus der Person
    - Orientierung im Evangelium
    - Orientierung für den Gottesdienst
    - Orientierung auf den Menschen

  • Aufbau einer Predigt
  • Sprache der Predigt
  • Erarbeitung und Vortrag einer Predigt mit Gruppen- und Leitungsfeedback
  • Predigt alttestamentlicher Texte
  • Literatur
  • bis Modul 2: Erarbeitung einer weiteren Predigt und Einzelfeedback

Modul 2: „Gottesdienst mit Präsenz feiern“ – Liturgie und Gottesdienstgestaltung

viertägig, in der Regel im Januar mit max. 16 Teilnehmenden

  • Geschichte des christlichen Gottesdienstes
  • Einführung in das Evangelische Gottesdienstbuch
  • Einführung in das Evangelische Gesangbuch
  • Die musikalische Gestaltung der Proprien
  • Die Dramaturgie des Gottesdienstes
  • Die Lesung: Sprecherziehung und Textgestaltung
  • Öffentlich Beten und Gebetssprache
  • Liturgische Gestaltung und praktische Übungen zur Liturgischen Präsenz zu Eröffnung und Anrufung, Abendmahl, Sendung und Segen
  • Informationen zum Dienst der Prädikantinnen und Prädikanten
  • Literatur
  • bis Modul 3: Zwei Mal Gottesdienstcoaching an der eigenen Predigtstätte

Modul 3: „Kasualien“ – Die kirchlichen Handlungen

viertägig, in der Regel im Frühjahr mit max. 16 Teilnehmenden

  • Kirchenrechtliche Grundlagen zu Taufe, Trauung und Bestattung
  • Die Agenden für Taufe, Trauung und Bestattung
  • Theologische Spannungsfelder und gottesdienstliche Gestaltung zu Taufe, Trauung und Bestattung
  • Musik bei kirchlichen Handlungen
  • Übungen zur liturgischen Präsenz: Taufe, Trauung und Bestattung
  • Das Kasualgespräch
  • Erarbeitung und Präsentation einer Bestattungspredigt
  • Literatur

Gut zu wissen

Die Kurstage werden strukturiert durch Morgen­, Mittags­ und Abendgebet. In der Einheit zu den kirchlichen Handlungen findet ein Abendmahlsgottesdienst statt, den die Teil­nehmenden erarbeiten und gestalten.

Die Zulassung zur Ausbildung erfolgt durch den Anstellungsträger oder wird durch das Presbyterium der Wohngemeinde beim Landeskirchenamt beantragt. Die Ausbildung wird vom Institut für Aus-, Fort- und Weiterbildung in drei Kursen innerhalb eines Jahres durchgeführt, die jeweils von Montag bis Donnerstag stattfinden. Dafür wird Sonderurlaub gewährt.